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| 1.) | Überblick verschaffen: |
| Verschaffen Sie sich vorab einen groben Überblick über den Markt (Freunde, Internet, Fachmagazine, etc.) und orientieren Sie sich nicht auf ein einziges Bike bzw. einen Hersteller was Ihnen nur rein optisch vom Design gefällt, sondern fahren und testen Sie wenn möglich mehrere Bikes verschiedener Hersteller, um deren Unterschiede auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. Wenn es sich anbietet, die Bikes von Freunden oder Testräder aus einem örtlichen Bike-Shop oder eines Bike-Parks. |
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| 2.) | Besuch im Fachgeschäft planen: |
| Planen Sie Ihren Besuch eines Fachgeschäftes frühzeitig im Jahr ein und vermeiden Sie Stoßzeiten, wie z.B. einige Tage vor Feier-/ Festtagen oder Saisonschluss. |
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| 3.) | Viel Zeit zum Kauf nehmen: |
| Nehmen Sie sich zum Kauf Ihres neuen Bikes viel Zeit und agieren Sie nicht gehetzt. Ihnen läuft nichts weg. Was nicht mehr im Shop zur Präsentation ist und zur Verfügung steht, kann normalerweise jederzeit schnell nachbestellt werden (in gewissen Fällen aber auch nicht mehr, z.B. bei Auslaufmodellen oder dem Saisonschluss). |
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| 4.) | Unter realen Touren-Situation Probe- / Testfahren: |
| Falls vorhanden, bringen Sie eine Radhose und Radschuhe zum Kauf Ihres neuen Bikes im Fachgeschäft mit. Denn für die richtige Rahmengröße muss der Verkäufer / Fachmann Ihre Schrittlänge und Körpergröße messen die nur unter einer realen Touren-Situation optimal zu bestimmen ist. Grobes Schätzen funktioniert hier nicht (siehe Größentabelle). Um ein ausschlaggebendes Urteil über den Kauf des eventuell neuen Bikes abgeben zu können, muss die Probefahrt ebenfalls unter einer eher realen Touren-Situation stattfinden. So merken Sie direkt wo der Schuh drückt! |
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| 5.) | Design entscheidet nicht über Qualität: |
| Das Design eines Bikes entscheidet niemals über deren Funktionalität, Handling, Komfort etc.! Nutzen Sie vor dem Kauf außerdem verschiedene Informationsquellen wie z.B. Fachzeitschriften, das Internet o.ä. und schauen Sie nach Meinungen und eventuell vorhandenen Testergebnissen sowie „Kinderkrankheiten“ Ihres Wunschbikes, damit Sie nicht ein qualitativ schlechtes Bike kaufen. Denn nur Testergebnisse anderer Biker und die eigenen, sollten Sie zum Kauf des für Sie richtigen Bikes führen. |
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| 6.) | Verschiedene Modelle / Hersteller vergleichen: |
| Lassen Sie sich niemals allein vom Verkäufer des Bike-Shops zu einem Bike hinleiten, von dem Sie persönlich nicht zu 100% überzeugt sind. Wer weiß, ob sich der Verkäufer auf diesem Fachgebiet überhaupt gut genug auskennt um Ihnen raten zu können, welches Bike für Sie das richtige sei. Lassen Sie sich immer mehrere Modelle zeigen und vergleichen Sie deren Ausstattungen genau. Fragen Sie zudem immer nach, wenn Sie etwas nicht auf Anhieb verstehen! Nur Ihr persönlicher Eindruck und die 100%ige Zufriedenheit sollten hier zählen! Gefällt Ihnen auch nach langem Überlegen das zuvor ausgewählte Bike nicht zu 100%, sollten Sie sich nach ähnlichen Bikes z.B. von anderen Herstellern umschauen, bevor Sie unüberlegt einen Kauf eingehen, der sie viele Jahre hinüber begleiten wird. |
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| 7.) | Fahrrad zur Probe- / Testfahrt abstimmen lassen: |
| Eine ausgiebige Probefahrt ist immer Pflicht. Zum Testen der Federung sollten Sie ruhig einmal eine Bordsteinkante überfahren oder Kopfsteinpflaster aufsuchen. Zudem sollten Sie darauf bestehen, dass man für Sie nicht nur die Sattelhöhe einstellt, sondern auch das Fahrwerk auf Ihr Gewicht abstimmt und bei unkomfortablen Sitzen die entsprechenden Anbauteile (Sattel, Vorbau, Lenker) direkt im Shop vor Ort tauscht. |
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| 8.) | Zukünftigen Einsatzbereich festlegen: |
| Entscheiden Sie sich erst nach einigen Test- und Probefahrten ob für Sie ein Fully oder eher das klassische Hardtail das Richtige ist. Wägen Sie dazu auch ab, wo Sie sich am liebsten mit Ihrem Fahrrad bewegen (werden wollen) und / oder welcher Einsatzbereich Ihnen am meisten Spaß macht. |
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| 9.) | Kauf nicht überstürzen: |
| Überstürzen Sie den Kauf Ihres neuen Bikes nicht und machen Sie sich vorher klar, wie viel Budget Ihnen für den Kauf zur Verfügung steht, bzw. wie viel Geld Sie ausgeben und nach dem Kauf für eventuelle Umbauten investieren wollen. Achten Sie auch darauf, dass Anbauteile, die Ihnen beim Kauf nicht wirklich zusagen direkt vor Ort gegen andere getauscht werden; ein zuverlässiger und kompetenter Bike-Shop sollte das teilweise auch ohne Aufpreis durchführen. |
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| 10.) | Eventuell auf ein Allround-Bike zurückgreifen: |
| Bauen oder kaufen Sie, wenn Sie sich absolut unsicher sind, welcher Bike Typ auf Sie zutrifft, zuerst ein Allround-Bike (auf), das Sie in jedem Einsatzbereich, der Sie vorab interessiert hat, bewegen können. Umbauten können schnell und auch teilweise kostengünstig im Nachhinein durchgeführt oder wie gesagt vorab beim Kauf im Bike-Shop vorgenommen werden. Doch teuer angeschaffte Luxus-Parts, die am Komplettbike verbaut waren und mit denen Sie als eventueller Anfänger nicht umgehen können und nicht wissen zu Handhaben, sind demzufolge sinnlose und nicht durchdachte Anschaffungen wo Sie viel Geld sparen können! |
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| 11.) | Weitere Kosten einplanen: |
| Planen Sie immer weitere Kosten für eine sichere Schutzausrüstung ein, mit der Sie teils auch schwere Verletzungen vorbeugen bzw. sich davor schützen können und die Sie nicht nach der ersten Ausfahrt mit Ihrem neuen Bike ins Krankenhaus katapultieren. |
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| 12.) | Das Bike ist ein Fortbewegungsmittel: |
| Das ein Bike ein Fortbewegungsmittel ist, muss Ihnen beim Kauf im Klaren sein. Das es an einem Bike zudem Verschleißteile gibt, die Sie mit der Zeit ersetzen müssen, genauso wie defekte Teile, die ausgetauscht werden sollten, müssen Sie stets einplanen. Sehen Sie zu, dass Sie nach dem Kauf immer noch etwas Geld in Reserve übrig lassen, sodass kleine Mängel und / oder defekte Teile, auf denen kein Garantie-Anspruch besteht, schnell getauscht werden können und Sie keine lange Pause einlegen müssen, bis Sie sich das neue Austausch-Teil zulegen können; das spart eine Menge Zeit und Ärger. |
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| 13.) | Pflege und Wartung nicht vernachlässigen: |
| Denken Sie immer an die zeitaufwendige Pflege und Wartung Ihres neuen Bikes! Haben Sie dazu keine Lust geschweige denn das nötige Fingerspitzengefühl, überlegen Sie sich gut, ob Sie sich ein nobles Luxus-Bike kaufen bzw. anschaffen wollen, oder ob Ihnen ein kostengünstigeres, eventuell „unverwüstlichen“ Bike für den Einstieg in den Bike-Sport ausreicht, dass auch ungeübte Fahrkünste wegsteckt und nicht gleich nach jeder Ausfahrt ein Fall für die Werkstatt ist. |
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| 14.) | Anschaffung neuer Teile gut überlegen: |
| Bei der Neuanschaffung bzw. dem Umbauen Ihres gekauften Bikes sollten Sie immer auf eine Art Zusammengehörigkeit und Kompatibilität der Teile an Ihrem Rahmen achten. Bei vielen Anbauteilen stolpern Sie über diverse Maße und Größen, die Sie als Anfänger immer vor eine unüberwindbare Hürde stellen, bei denen Sie sich dann auf jeden Fall die Auskunft einer kompetenten Person einholen sollten. Oft können Sie sich auch direkt an den Hersteller / Verkäufer wenden! Kombiniere Sie nicht sinnlos zusammengestellte Parts, die für Ihren Einsatzzweck weder geeignet noch dort voll und richtig ausgefahren werden können. Überlegen Sie sich auch gut, ob Sie nicht zu einer etwas teueren / qualitativ besseren Variante der Anbauteile greifen wollen, bevor Sie sich im Nachhinein darüber ärgern ein günstiges Anbauteil gekauft zu haben, dass nach kurzer Zeit durch einen Defekt den Geist aufgibt. Auch hier gilt, dass Qualität nicht immer teuer sein muss! Doch sollten Sie auch nie am falschen Ende sparen und lieber auf bewiesene Qualität zurückgreifen! |