Auf diesen Seiten finden Sie viele Einsteigertipps in den allzu umfassenden Bereich des Bike-Sports. Angefangen von den verschiedenen Bike-Typen in denen man sich bewegen kann, zu denen am häufigsten gestellten Fragen vor dem Kauf eines neuen Bikes, über die richtige Größe des Rahmens, bis hin zu vielen Kauftipps. Mit Hilfe all dieser Informationen finden Sie mit Sicherheit ein Bike, dass zu 100% auf Sie passt.
Denn als Anfänger ist es sehr schwer sich einen genauen Überblick über das große Angebot aller Hersteller und diversen Bike Typen zu machen, sodass schon manche vor dem Einstieg in diese Sportart, die Lust am eventuell neuen Hobby, durch das totale Chaos der Informationsfluten, im Vorfeld verlieren. Daher hoffe ich, dass Ihnen diese Seiten der Homepage, etwas weiterhelfen und Ihnen zudem den Kauf Ihres vielleicht sogar ersten Bikes erheblich erleichtern.
Als blutiger Anfänger im Bikesport hat man es wie auch überall sonst nicht gerade einfach. Allein schon beim Kauf eines neues Bikes sind im Voraus durchaus wichtige Entscheidungen sind zu treffen. Wie viel Geld kann bzw. möchte man investieren? Für welchen Bike Typ soll man sich entscheiden? Fully oder Hardtail? Wichtige Fragen, die gut überlegte Antworten voraussetzen.
Bevor man aber sein letztes Geld zusammenkratzt und in das neue Bike investiert, darf man nicht vergessen, dass eine gute Schutzausrüstung auch Geld kostet. An dieser führt kein Weg vorbei! Unser Sport ist schließlich nicht mit Sonntagssportarten wie Tischtennis vergleichbar, sondern ist und bleibt ein Extremsport. Stürze gehören dazu und somit leider auch Verletzungen, die allerdings durch Protektoren größtenteils vermieden oder erheblich gemindert werden können. Wer es für besonders cool hält, sich über große Sprünge unreichend geschützt zu katapultieren, sollte sich die Frage stellen, ob es auch besonders cool ist, durch die Folgen eines Sturzes nur noch mit Suppe gefüttert werden zu können. Also, planen Sie genug Geld für einen vernünftigen Helm, Handschuhe, Knieprotektoren und gegebenenfalls eine Safety Jacket ein!
Um herauszufinden, welcher Bike Typ einem am meisten Freude bereitet, ist es hilfreich, verschiedene Bikes von Freunden Probe zu fahren. Falls sich diese Möglichkeit nicht bietet, lohnt sich ein Besuch im örtlichen Bike-Shop Ihres Vertrauens oder ein Tag im Bikepark. Dort können Sie sich in der Regel, teilweise kostenlos oder zu einem kleinen Preis, vom Dirt-Bike bis hin zum Downhiller alles ausleihen und Probe-/ Testfahren.
Einen sinnvollen Kompromiss stellt ein Allround-Hardtail dar, das einigen Spielraum zulässt. Zwei Bremsen, Schaltwerk, robuster Rahmen und circa 80 bis 100 Millimeter Federweg sorgen für die nötige Vielseitigkeit. Wenn dann der Tag der Entscheidung gekommen ist, lässt sich das Bike für den jeweiligen Einsatzzweck problemlos umbauen (pimpen). Dickere Gummisohlen (Reifen, bzw. Mäntel) und mehr Federweg optimieren das Bike fürs Downhill-Shreddern, der Verzicht auf die Vorderradbremse und ein Single-Speed Adapter lassen das Hardtail zum Dirtjumper und Street-Bike mutieren.
Womit wir bei der letzten Frage angelangt wären: Fully oder Hardtail? Eine Frage, die wirklich nicht einfach zu beantworten ist und vom jeweiligen Biker abhängt. Deshalb versuche ich Ihnen am besten erst einmal beide Kollegen zu charakterisieren, ohne eine endgültige Antwort zu geben. Denn diese müssen Sie für sich selbst herausfinden. Wie schon angesprochen, ist ein Vorteil des Hardtails seine Vielseitigkeit, was insbesondere für Anfänger, die noch nicht genau wissen, wohin es geht, ein Argument sein dürfte. Zudem lernt man zwangsläufig, sein Bike besser zu beherrschen und eine saubere Linie zu fahren. Hier ist aktiverer Körpereinsatz gefragt. Im Gegensatz zum Fully verzeiht es nämlich kaum Fahrfehler. Der gefederte Hinterbau eines Fullys hingegen lässt das Bike regelrecht am Boden haften und drückt auch mal beide Augen zu, wenn die Flugphase nicht genau im Landehügel endet. Eine kontrollierte und schnellere Abfahrt ist demnach möglich. Auch die Knochen freuen sich über den Komfort am Hinterbau und der zusätzliche Federweg lässt höhere Sprünge zu.
Egal ob voll gefedert oder nicht, Spaß machen die Bikes so oder so. Überlegen Sie also gut, was für einen Drahtesel Sie sich in den Stall holen.